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Ausstellung: Pierre Guyotat – Figuren und andere Stimmen

01.11.2018, 19:00 – 29.11.2018

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

Ausstellung: Haus am Gern – Closing Time

07.12.2018 – 18.01.2019

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

Release Night: DIAPHANES Magazine No. 5

08.12.2018, 20:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

VU DE L' EXTÉRIEUR #5: Institut für Feinmotorik & Burkhard Beins

30.11.2018, 21:00

ESPACE DIAPHANES
Dresdener Str. 118
10999 Berlin
Deutschland

Weitere Themen
  • Choreographing multitudes

    Choreographing multitudes

    • Soziale Netzwerke
    • Protestbewegungen
    • Menge
    • chore
    • Soziale Bewegungen
    • Massenpsychologie
    • Schwarmforschung
    • Medien des Sozialen
  • Observing the Spectator

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    • Optische Täuschung
    • Spiegel
    • Blick
    • Betrachter
  • Farbe und Bedeutung

    Farbe und Bedeutung

    Who is afraid of Red, Yellow, Blue…?

    • Farbe
    • Monochrom
    • Semiotik / Semiologie
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  • Kunst, Medien, Körper

    Kunst, Medien, Körper

    Medien des Körpers, Körper der Medien

    • Medien der Kommunikation
    • Medien des Sozialen
    • Digitale Medien
    • Körper
    • Gender
    • Kunst
Aktuelle Texte

Alexander García Düttmann

Was bedeutet heute »emanzi­patorisch«?

Tun wir noch einmal so, als wäre die Welt noch zu retten, fragen wir noch einmal kritisch nach einem emanzipatorischen Potential, das der Kunst innewohnen soll, danach, was aus diesem Potential geworden ist, ob und wie man es der Kunst noch zuschreiben kann, wenn die Erschöpfung der künstlerischen Form sich auch darin äußert, dass nunmehr alles unter dem Aspekt der Form wahrgenommen wird, des Designs oder der Inszenierung von Waren im sogenannten ästhetischen Kapitalismus. Denn diese Ubiquität der künstlerischen Form geht auch mit ihrem Gegenteil einher oder vielmehr mit ihrem Komplement, einer moralistischen Festschreibung von Form, die sich fortschrittlich gebärdet, so, als würde es ihr eben um etwas zu tun sein, das ein emanzipatorisches Potential betrifft, eine befreiende Veränderung der Gesellschaft.

Noch einmal so zu tun, als wäre die Welt noch zu retten, noch einmal nach dem emanzipatorischen Potential zu fragen, das der Kunst innewohnen soll, kann nur dadurch ein sinnvolles...

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Aktuelle Texte

Jean-Luc Nancy

Des zétrangers des zah des zuh

Etrange extraneus du dehors pas du dedans (intraneus) pas de la maison unheimlich pas du heim pas du foyer de l’autre côté des portes – fores, foreigner pas dans le rythme en trop, odd pas régulier pas ordinaire rare singulier seltsam bizarre besherat vaillant élégant fantasque tordu verschroben de travers surprenant extraordinaire étonnant

 

C’est étonnant comme nous sommes riches en mots formes façons pour tourner autour de l’étrange étranger de l’ausländer hors du pays pas « pays avec nous » comme on disait jadis en France « c’est un pays à moi » pour dire quelqu’un de mon village de mon coin ma province mon bled

 

Riches à profusion pour tout ce qui n’est pas proche et propre, approprié, convenant, mitmenschlich ce qui ne fait pas mitdasein

 

Parce qu’on présuppose que mit avec with est consistant, plein, solide et solidaire et ce qui est without avecsans mitohne avec hors ou hors d’avec la proximité

 

Mais avec même proche exige...

Genieße!
Genieße!

Michael Heitz

Wong Ping’s "Who’s the Daddy"

»Das Kultur-Über-Ich hat seine Ideale ausgebildet und erhebt seine Forderungen«, schreibt Freud 1930, und Wong Ping antwortet im Hongkong des 21. Jahrhunderts mit subversivem Witz und schlafwandlerischer Belesenheit, indem er den Antagonismus von Sexual- und Destruktionstrieb in die Gegenwart der Dating-Apps und Emoji-Botschaften übersetzt, die Nebenwirkungen von Selfie-Narzissmus und digitaler Sozialoptimierung sardonisch protokolliert. Ob er die Zumutungen der gesellschaftlichen Realität, »mit der Domestikation gewisser Tierarten vergleichbar« (Freud), in zeitgenössische Fabeln von Mama Elefant und telepathisch heilender Kakerlake verlegt, den adoleszenten...
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  • China
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  • Gender
  • Gegenwartskunst
  • Pornografie
Kunst
Ein Roadtrip ohne Road

Mário Gomes

Ein Roadtrip ohne Road

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  • Architektur
  • Architekturtheorie
  • Raumtheorie
  • Poetik
  • Intellektuelle
  • Südamerika
  • Gemeinschaft
Der Zähmung widersprechen
Der Zähmung widersprechen

Johannes Binotto

Shrewing the tame

Von der Zähmung zu sprechen und ihr zu widersprechen muss damit anfangen, das Wort selbst zum Reden zu bringen. »Zahm« – der rätselhafte Ausdruck geht auf dieselben sprachgeschichtlichen Wurzeln zurück wie die Wörter »Damm« und »Zimmer«. Das Zähmen, so macht die Etymologie damit bereits klar, ist ein Akt der Eindämmung, des Abscheidens und der Einpassung. Was einmal gezähmt wurde, hat seither einen klar begrenzten Ort, seine eigene Kammer, in die es fortan nicht einmal mehr eingesperrt werden muss, weil es...
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  • Gender
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  • Feminismus
  • Subjektivierung
  • Shakespeare
Literatur

Maël Renouard

Psychopathologie des digitalen Lebens

Früher passierte es uns, Strophen von Gedichten, historische Fakten, theoretische Sätze, lateinische Wörter, etc., zu vergessen, Dinge, die man uns in der Schule lernen ließ, weil die früheren Generationen sie für wesentlich gehalten hatten – oder solche, die wir uns aus Lust, aus eigener Neigung angeeignet hatten, die aber nichtsdestoweniger aus unserem Geist zu entfliehen drohten, wenn wir uns nicht anstrengten, sie festzuhalten. Unser Gedächtnis der äußeren Kenntnisse schien verwundbar und von unserem Willen abhängig, unser persönliches Gedächtnis dagegen hatte etwas von einer Festung. Von Zeit zu Zeit wusste man nicht mehr, wer 1952 Ratspräsident oder 1970 Fußball-Weltmeister gewesen war, aber man konnte sich sagen, dass es zumindest ein Ding gab, das man niemals vergäße oder das man, es sei denn durch einen tragischen Unfall, niemals so vergessen würde wie alles Übrige, nämlich unser eigenes Leben.

Jetzt, da wir mit dem Internet über ein gigantisches mnemonisches Hilfsmittel verfügen, das fähig ist, fast...

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Literatur

Stephen Barber

Twenty-four hours in state of unconsciousness

Now the dead will no longer be buried, now this spectral city will become the site for execrations and lamentations, now time itself will disintegrate and void itself, now human bodies will expectorate fury and envision their own transformation or negation, now infinite and untold catastrophes are imminently on their way —ready to cross the bridge over the river Aire and engulf us all — in this winter of discontent, just beginning at this dead-of-night ­instant before midnight, North-Sea ice-particles already crackling in the air and the last summer long-over, the final moment of my seventeenth birthday, so we have to go, the devil is at our heels… And now we’re running at full-tilt through the centre of the city, across the square beneath the Purbeck-marble edifice of the Queen’s ­Hotel, down towards the dark arches under the railway tracks, the illuminated sky shaking, the air fissured with beating cacophony,...

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Digital Disrupture
Digital Disrupture

Dieter Mersch

Digital Criticism

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf...
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Diskurs
From xenolinguistics to cephalo­pods

From xenolinguistics to cephalo­pods

OPEN
ACCESS
  • Linguistik
  • Xenolinguistik
  • Science Fiction
  • Kommunikation
  • Semiotik / Semiologie
  • Medien der Kommunikation
  • Utopie
  • Astrophysik
Joch des Seins
Joch des Seins

Andreas L. Hofbauer

Joch

Nicht durch Natur und ihre Fährnisse wurde Domestizierung erzwungen und der ökonomische Schrein ermöglicht. Tempel- und Totenkult, Opferung und Verteilung des Fleisches – noch für Homer sind alle Schlachttiere hieria, heiliges Vieh – und die Einhegung der Wildheit produzieren symbolischen und soziokulturellen Wandel, der für sesshafte, nahrungsproduzierende Gemeinschaften zu Vektor und Motor wird. Nicht Schafe, Ziegen oder Rinder domestizierte man im Anfang, sondern das zoon logon echon selbst war es, das sich vor und unter dem selbstgeschaffenen Kult-Joch verneigte. Warum,...
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  • Ethnologie
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  • Anthropologie
  • Ökonomisierung
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