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Wong Ping: Still from ”Who is the Daddy" – courtesy of Edouard Malingue Gallery and the artist
Inhalt
Zoran Terzić . Political Transplants . . . . . A.K. Kaiza . An Annotated History of Wakanda . . . . . Ich erinnere mich . . . . . Jochen Thermann . Der Hilfskoch . . . . . . . . . . Honoré Daumier: Don Quixote lisant . . . . . Slavs and Tatars . Reverse Joy . . . . . Thomas Huber . Generation of the Lynn Hershman Antibody . . . . . Maria Filomena Molder . The Alms of Time . . . . . Angelika Meier . Wer ich wirklich bin . . . . . Boutiquen am Bosporus . . . . . . Xenolinguistics . . . . . Ich erinnere mich . . . . . Helmut J. Schneider . Wie fern darf der Nächste sein? . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit. Corpo a corpo con l’ignoto . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Damian Christinger, Monica Ursina Jäger . Fiktionen von Heimat . . . . . Hinter der Great Firewall . . . . . Helmut J. Schneider . How Distant Can My Neighbor be? . . . . . Maria Filomena Molder . Die Almosen der Zeit . . . . . Slavs and Tatars . Reverse Joy . . . . . Zoran Terzić . Transplants politiques . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Jochen Thermann . L’aide-cuisinier . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit. Hautnah am Körper des Unbekannten . . . . . Michele Pedrazzi . The Next Bit: un corps à corps avec l’inconnu . . . . . Jean-Luc Nancy . Zah Zuh . . . . . Jochen Thermann . The Assistant Chef . . . . . Zoran Terzić . Politische Transplantate . . . . . Angelika Meier . Who I Really Am . . . . . Damian Christinger, Monica Ursina Jäger . Homeland Fictions . . . . . A.K. Kaiza . Eine kommentierte Geschichte Wakandas

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12 Feb 2011 — 12 Feb 2017

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  • Questionnaire

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  • L’œuvre d'art n’a pas d’idée, elle est idée

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    FIKTIONARIUM

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  • Futur 3

    DIAPHANES fragt nach Relikten von Zukunftsvisionen in den Bildräumen der Vergangenheit, nach Spuren und Signaturen eines einst Vorstellbaren und zeitlos Möglichen.

Magazin Spezial

Angelika Meier

Dreifaltigkeit meiner Zwirnspulenexistenz

In perfekt sitzender Uniform, die Hakenkreuzbinde frisch aufgebügelt, stehe ich in einer langen Schlange in einer amerikanischen Behörde, um einen Antrag auf einen total war zu stellen, doch nach stundenlangem Schlangestehen teilt mir der freundliche Sachbearbeiter mit, dass das application form for foreign aggressions im Saal nebenan zu erbitten sei. Da ich ein depressiver Faschist bin, lasse ich trotz meiner feschen braunen Uniform den Kopf immer recht schnell hängen und beschließe daher, für heute Schluss und lieber erst morgen den nächsten Versuch zu machen. Am nächsten Morgen stehe ich so auch tatsächlich wacker in der richtigen Schlange, habe dann aber nicht alle Papiere zusammen, um ordnungsgemäß einen total war zu beantragen. Neben der Geburtsurkunde (Original, keine Kopie!) fehlen mir zwei weitere Empfehlungsschreiben amerikanischer Staatsbürger. Man braucht fünf. Aber – ich dachte, drei… Nein, fünf insgesamt! Lächelnd hebt die Sachbearbeiterin ihre rechte Hand, die Finger anschaulich gespreizt. Wo ich doch aber schon...

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»Ineluctable modality of the visible: at least that if no more, thought through my eyes. Signatures of all things I am here to read, seaspawn and seawrack, the nearing tide, that rusty boot. Snotgreen, bluesilver, rust: coloured signs. Limits of the diaphane. But he adds: in bodies. Then he was aware of them bodies before of them coloured. How? By knocking his sconce against them, sure. Go easy. Bald he was and a millionaire, MAESTRO DI COLOR CHE SANNO. Limit of the diaphane in. Why in? Diaphane, adiaphane. If you can put your five fingers through it it is a gate, if not a door. Shut your eyes and see.


Rhythm begins, you see. I hear. Acatalectic tetrameter of iambs marching. No, agallop: DELINE THE MARE.


Open your eyes now. I will. One moment. Has all vanished since? If I open and am for ever in the black adiaphane. BASTA! I will see if I can see.


See now. There all the time without you: and ever shall be, world without end.«


James Joyce

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