Nutzerkonto

Kunst

Yes, magic exists!
Yes, magic exists!

Antonin Artaud, Stephen Barber (Hg.)

A Sinister Assassin

Antonin Artaud’s very last work, prior to his death in March 1948, is the most extraordinary element of his entire body of work – and is the element now most enduringly inspirational, for contemporary artists, filmmakers, musicians, writers, choreographers, and others inspired by Artaud – through its fiercely exploratory, extreme and combative forms, along with its dissolutions and negations of forms, focused above all on the human anatomy, as well as on sonic experimentation and on provocations for innovation in...
  • Avantgarde
  • Apokalypse
  • Literatur
  • Autobiographie
  • Dichtung

 

Themen
Aktuelle Texte

Sandra Frimmel

Warum soll das Kunst sein?

Ich hasse die Avantgarde. Wenn ein derart selbstironischer und selbstreflexiver Künstler wie Yuri Albert solch eine Aussage über Kunst trifft, dann sind Zweifel angebracht. Wie seine gesamte Serie Elitär-demokratische Kunst spielt auch dieser Werktitel bewusst mit einfachen Bejahungen und Verneinungen und rückt zugleich das Rezeptionsdilemma der Serie ins Bild: Ein (Groß-)Teil der künstlerisch vorgebildeten Betrachter sieht die Arbeiten in Stenografie als abstrakte Formen, ohne den Text zu verstehen, und nur die wenigen, die (russische) Stenografie lesen können, nehmen einen Text wahr, der für sie jedoch nicht zwangsläufig Kunst sein muss.

Ich hasse die Avantgarde entstand 2017 nach einer Skizze von 1987 als Reaktion auf eine veränderte Rezeptionssituation der nonkonformistischen Kunst. Mit Beginn der Perestroika konnte die inoffizielle Kunst, die bislang aus dem staatlichen Kunstbetrieb, d.h. aus der offiziellen Infrastruktur von Museen und Ausstellungsräumen sowie aus den Diskursen von Kunstwissenschaft und -kritik ausgeschlossen war, plötzlich in größeren, öffentlich zugänglichen Ausstellungen gezeigt werden....

OPEN
ACCESS
EN
  • Sozialismus
  • Demokratie
  • Schrift
  • Avantgarde
  • Konzeptkunst

 

A non-Western way of thinking
A non-Western way of thinking

Mario Schulze (Hg.), Sarine Waltenspül (Hg.)

String Figures

In recent years, string figures have gained prominence in cultural theory. Donna Haraway promotes string figures as a method of thinking and collaboration between both disciplines and species. Rather than the technicist and rigid metaphor of the network, Haraway’s string figures provide a playful, process-oriented, embodied, performative (and non-Western) mode of thought in which responsibility and collaboration are foregrounded.
  • Kulturgeschichte
  • Technikgeschichte
  • Spiel
  • Theoriebildung
  • Ethnologie
Aktuelle Texte
Courbets Gesicht, erfunden von Baudelaire

Michael F. Zimmermann

Courbets Gesicht, erfunden von Baudelaire

OPEN
ACCESS
  • Kunsttheorie
  • Subjekt
  • Subjektkritik
  • Selbstporträt
  • Realismus
  • Malerei
  • Kunstgeschichte
  • Zeichnung