Nutzerkonto

Wissen

Skin marks us in the world
Skin marks us in the world

Eduardo Jorge de Oliveira

Invented Skins

You never know how many skins you have had by having a single skin. However, this skin has an inseparable memory of the future. Its vital movement depends on this dynamic that inserts it in a specific present. Thus, if skin makes us human, it is also a set of points that mark different ways of feeling. We feel the world through the fragility of our skin. Microorganisms exist in this skin. The most human portion also contains inhuman matter...
  • Haut
  • Denkt Kunst
  • Avantgarde
  • Brasilien
  • Ästhetik
Aktuelle Texte

Dieter Mersch

Digital Disrupture

Theorien des Digitalen beziehen ihre Konjunktur aus einer zweideutigen Lage. Zum einen besitzen sie ihre Herkunft in den Visionen und Utopien der gegenkulturellen Aufklärung der 1970er Jahre, aus denen nicht nur der Personal-Computer, sondern auch die Medienwissenschaften und Medientheorien hervorgegangen sind, die den digital disrupture theoretisiert und unter Reflexion gestellt haben und nach deren Diagnose wir vor einer ebenso nachhaltigen Zäsur stehen wie die frühe Neuzeit mit der Erfindung des Buchdrucks. Alle Zeichen und Inhalte bisheriger Kulturen stehen damit auf dem Prüfstand, werden transformiert und von einer Entwicklung überholt, deren weitere Dynamik kaum absehbar ist. Die mit der Digitalisierung verbundene technologische Wende, so die allgemeine Analyse, werde alle Lebensverhältnisse dermaßen verändern und von Grund auf durchschütteln, dass mit Marshall McLuhan und dessen zusammen mit Quentin Fiore verfassten Buch, dessen Titel ironischerweise nicht lautet: The Medium is the Message, sondern The Medium is the Massage, von einer gründlichen ›Massage‹ des gegenwärtigen...

ABO EN
Aktuelle Texte

Dieter Mersch

Digital disrupture

We really need an analysis of algorithmic conditions and their paradoxes and ambiguities that gives them an adequate framework and horizon. But instead we currently seem to be finding an algorithmic solution of the algorithmic, much as digital solutions are being offered for the problems of the digital public sphere, in the way that IT corporations, for example, use exclusively mathematical procedures to evaluate and delete “fake news,” inappropriate portrayals, or the violation of personal rights. This tends to result in a circularity that leaves the drawing of boundaries and raising of barriers solely to programming, instead of restoring them to our ethical conscience and understanding of what the social could mean today. The machine, by contrast, remains alien to any mechanical limitation—just as its inability to decide lies in the impossibility of self-calculation. The nucleus of digital culture should instead be sought where the cultural of culture is located:...

OPEN
ACCESS
DE

 

Themen
  • Farbe und Bedeutung

    Farbe und Bedeutung

    Who is afraid of Red, Yellow, Blue…?

    • Farbenlehre
    • Farbe
    • Bildlichkeit
    • Semiotik / Semiologie
    • Monochrom
  • Wissen-Nicht-Wissen

    Wissen-Nicht-Wissen

    • Potentialität
    • Literaturwissenschaft
    • Poetik
    • Staunen
    • Poetologie des Wissens
    • Epistemologie
    • Wissensgeschichte
    • Experiment
    • Müßiggang
    • Nicht-Wissen
  • minima oeconomica

    minima oeconomica

    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

    • Ökonomisierung
    • Wirtschaft
    • Ökonomie
    • Finanzmärkte
    • Diskursgeschichte
    • Finanzkrise
  • Autofiktion | Metafiktion

    Autofiktion | Metafiktion

    • Erinnerung
    • Autobiographie
    • Autofiktion
    • Fiktionstheorie
    • Fiktion
Aktuelle Texte

Helmut J. Schneider

Eine Phänomenologie des Mitleids

Vom Gefühl und besonders vom Leiden aus ergibt sich kein Weg zur Ethik mitmenschlichen Verhaltens. Die dominierende Gefühlsbetonung im Mitleid verwischt nach Hamburger die Tatsache, dass wir das Leiden des Anderen immer nur im Modus der distanzierten und vermittelten Vorstellung eines Als-Ob erfahren können. Mitleidend leiden wir ohne zu leiden, im Bezug auf das Leiden des Anderen ist nur Teilnahme, nicht aber identifizierende Teilhabe möglich, wie sehr Letzteres auch immer wieder suggeriert werden mag. Hamburger zitiert den Egoismus-Apologeten Max Stirner, man könne zwar nicht die Zahnschmerzen seines Mitmenschen haben, jedoch: »Ihn schmerzt sein Zahn, mich aber schmerzt sein Schmerz.« Man ist versucht, hier an Bill Clintons berühmt-berüchtigtes Bekenntnis zu erinnern, »I feel your pain« (oder Angela Merkels angesichts der leidenden griechischen Bevölkerung »blutendes Herz«). Solche emotionalen Bekundungen können selten ein »Moment des Selbstbezugs«, zugespitzt des narzisstischen Selbstgenusses oder auch Selbstmitleids, verleugnen. Dagegen wird in dem rational verstehenden Bezug der Andere...

OPEN
ACCESS
EN

 

On the distribution of bodies in space
On the distribution of bodies in space

Stefan Hölscher (Hg.), Gerald Siegmund (Hg.)

Dance, Politics & Co-Immunity

The past years have seen a re-emergence of the need to think about and conceptualise the arts in general and dance in particular in terms of the political. Developments in globalised neo-liberal capitalism and the changes it has produced in the social fabric seem to beg for a statement of some kind from the artistic field. What is more, these changes increasingly affect the production and reception of dance itself, thereby laying bare the ideological underpinnings of its claim for...
  • Globalisierung
  • Politik
  • Performativität
  • Gemeinschaft
  • Körper
Aktuelle Texte
60 Billiarden Moleküle

Thomas Huber

60 Billiarden Moleküle

OPEN
ACCESS
EN
  • Fremdes
  • Subjekt
  • Immunisierung
  • Biologie
  • Lebenswissenschaften
Aktuelle Texte
Courbets Gesicht, erfunden von Baudelaire

Michael F. Zimmermann

Courbets Gesicht, erfunden von Baudelaire

OPEN
ACCESS
  • Realismus
  • Kunsttheorie
  • Malerei
  • Subjektkritik
  • Selbstporträt
  • Zeichnung
  • Kunstgeschichte
  • Subjekt