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Julia B. Köhne: Verschwiegene Folter – inszeniert auf realen und filmischen Bühnen
Verschwiegene Folter – inszeniert auf realen und filmischen Bühnen
(S. 173 – 179)

Besprechungen

Julia B. Köhne

Verschwiegene Folter – inszeniert auf realen und filmischen Bühnen

PDF, 7 Seiten

Besprochene Bücher:

Reinold Görling: Szenen der Gewalt. Folter und Film von Rossellini bis Bigelow, Bielefeld (transcript) 2014
Carola Hilbrand: Saubere Folter. Auf den Spuren unsichtbarer Gewalt, Bielefeld (transcript) 2015

  • Ökosystem
  • Ökologie
  • Globale Ökologie
  • Medienökologie
  • Anthropozän

Meine Sprache
Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch, Englisch, Französisch

Julia B. Köhne

ist Leiterin des DFG-Forschungsprojekts »Trauma-Translationen. Inszenierungen und Imaginationen in Film und Theorie« am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und Privatdozentin an der Universität Wien.
Gesellschaft für Medienwissenschaft (Hg.): Zeitschrift für Medienwissenschaft 14

Die ökologischen Fragestellungen, die derzeit auf vielen Feldern der Kultur- und Medienwissenschaft diskutiert werden, gewinnen ihre Brisanz durch die weltweit geführten Debatten um Erderwärmung und Klimawandel. Im Begriff des Anthropozäns haben sie einen mächtigen gemeinsamen Nenner gefunden. Sie vermitteln eindringlich, dass die dauerhafte Veränderung der Erde durch technische Infrastrukturen, durch künstliche Umgebungen und durch Eingriffe in bestehende Ökosysteme ein Umdenken in den Natur- und in den Geisteswissenschaften gleichermaßen erzwingen sollte. Das Verhältnis von Technik, Kultur und Natur steht zur Disposition und damit auch eine Reihe von Grundbegriffen der Medienwissenschaft. Aus dieser Einsicht heraus formieren sich Ansätze, die nach dem systematischen Einsatz und der historischen Rolle von Ökologien der Medien fragen. Doch was damit gemeint ist, wie das Verhältnis von Medien und Ökologie gefasst werden könnte, welche Plausibilitäten die Ökologie für die Medienwissenschaft hat und welche Gegenstände die Medienwissenschaft ökologisch zu erfassen vermag, wird selten genauer in den Blick genommen. Die 14. Ausgabe der Zeitschrift für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt »Medienökologie« setzt dazu an, Gebiete möglicher Medienökologien in historischer wie systematischer Sicht zu kartieren.

Schwerpunktredaktion: Petra Löffler und Florian Sprenger.

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