Nutzerkonto

Lucie Kolb: Arbeit am Rahmen
Arbeit am Rahmen
(S. 101 – 114)

Lucie Kolb

Arbeit am Rahmen
A.N.Y.P. und when tekkno turns to sound of poetry

PDF, 14 Seiten

  • Kuratorische Praxis
  • Ästhetik
  • Poststrukturalismus
  • Semiotik / Semiologie
  • Künstlerische Praxis

Meine Sprache
Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch, Englisch, Französisch

Lucie Kolb

ist Künstlerin und Doktorandin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Sie ist Lehrbeauftragte am Institut für das künstlerische Lehramt an der Akademie der Bildenden Künste Wien und der F+F Schule für Kunst und Design. Seit 2015 Mitherausgeberin von Brand-New-Life Magazin für Kunstkritik. Jüngste Veröffentlichungen sind: Kein Anschluss unter dieser Nummer. Institut für Theorie, in: Daniel Kurjakovic, Franziska Koch, Lea Pfäffli, Bernhard Schär, Eduardo Simantob, Barbara Preisig (Hg.) The Air Will Not Deny You. Zürich im Zeichen einer anderen Globalität, Zürich 2016; Art Handling. Partituren der Logistik (2016, Hg. mit Christoph Lang, Wolfgang Ullrich, Judith Welter); We would like to learn and we are working on a book... (2012, Hg. mit Corinn Gerber, Romy Rüegger).
Weitere Texte von Lucie Kolb bei DIAPHANES
Lucie Kolb (Hg.), Barbara Preisig (Hg.), ...: Paratexte

In der zeitgenössischen Kunst entstehen Werke, die in der paratextuellen Form von Einladungskarten, Ausstellungskatalogen, Zeitschriften, Webseiten und ähnlichem in Erscheinung treten oder die, scheinbar losgelöst vom Werk, nur noch in Form von Erzählungen weiter bestehen. Heute können Kunstwerke nicht mehr unabhängig von ihrem Rezeptionskontext gelesen werden, und Formen der Vermittlung selbst sind in die künstlerische Produktion eingegangen. An der Schnittstelle von Rezeption, institutioneller Rahmung und künstlerischem Format angesiedelt, verschränken sich in ihrer Gestaltung und Konzeption oftmals künstlerische, kuratorische und theoretische Praktiken. Im vorliegenden Buch werden paratextuelle Phänomene in der Kunst diskutiert; gleichzeitig wird dieser von Gérard Genette entlehnte Begriff auf die Möglichkeiten und Grenzen seiner Verwendbarkeit für die Untersuchung zeitgenössischer künstlerischer Praxis hin untersucht.
 
Mit Beiträgen von Beatrice von Bismarck, Annette Gilbert, Eva Kernbauer, Lucie Kolb, Antje Krause-Wahl, Rachel Mader, Barbara Preisig und Judith Welter.