Nutzerkonto

Wissenschaft

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?
Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Kann es eine Gesellschaft ohne Feier geben oder Die kritische Frage des Theaters

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.? Versinkt es im Chaos? Als »Zeremonie aller Zeremonien« oder als »Feier aller Feiern« bestimmt Alain Badiou das Theater in einer kurzen philosophischen Abhandlung, die den Titel Rhapsodie für das Theater trägt und die 1990 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Denn das Theater macht den Staat sichtbar, zeigt nicht die Revolution. Es handelt von dem Bewußtsein, das in einem bestimmten Stand oder Zustand der Politik erlangt wird, erklärt den Stand der Dinge, ist die...
ABO EN
  • Alain Badiou
  • Ästhetik
  • Anarchie
  • Gegenwartskunst
  • Öffentlichkeit
Aktuelle Texte
Es gibt kein absolutes Besonderes.

Rolf Bossart, Milo Rau

Es gibt kein absolutes Besonderes.

ABO EN
  • Postmoderne
  • Reenactment
  • Künstlerische Praxis
  • Realismus
  • Humanismus
  • Kunsttheorie
News + Veranstaltungen

Anthropocene Lecture: Bruno Latour

29.09.2017, 19:00

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Deutschland

 

Themen
  • Autofiktion | Metafiktion

    Autofiktion | Metafiktion

    • Fiktionstheorie
    • Fiktion
    • Autofiktion
    • Autobiographie
    • Erinnerung
  • Choreographing multitudes

    Choreographing multitudes

    • Protestbewegungen
    • Menge
    • Soziale Bewegungen
    • Medien des Sozialen
    • Massenpsychologie
    • Soziale Netzwerke
    • Schwarmforschung
    • chore
  • Wissen-Nicht-Wissen

    Wissen-Nicht-Wissen

    • Poetik
    • Nicht-Wissen
    • Experiment
    • Staunen
    • Literaturwissenschaft
    • Potentialität
    • Epistemologie
    • Müßiggang
    • Wissensgeschichte
    • Poetologie des Wissens
  • minima oeconomica

    minima oeconomica

    Analysen und Kritik moderner Ökonomie, deren Wissenschaft und Legitmation im Zeitalter der Finanzialisierung

    • Ökonomie
    • Wirtschaft
    • Ökonomisierung
    • Finanzmärkte
    • Finanzkrise
    • Diskursgeschichte
Aktuelle Texte

Michael Ott

Leitbegriffe in Richtung der Kontrollgesellschaft

Im Unterschied zum Begriff der »Bildung« haben skills und Schlüsselqualifikationen eine rhetorisch wie politisch grundsätzlich andere Qualität. Während »Bildung« zwar noch immer ein positiv gewerteter, nur auch ein sehr wolkiger Begriff ist, steht es um Termini wie »Informationskompetenz«, »Zeitmanagement« oder »Schlüsselqualifikation« ganz anders. Ihr gemeinsamer Nenner – auch in linguistischer Hinsicht – ist ihre technisch-praktische Anmutung; sie sind, wie die Sektoren des Wissens oder der Praxis, auf die sie in Komposita bezogen sind (»Medienkompetenz«), bestens segmentierbar, modularisierbar und zertifizierbar. Gemeinsam ist dem Jargon der skills auch der eklatante Funktionalismus; als Bildungsziele sind sie eben nicht an Persönlichkeiten, noch nicht einmal an Wissensbereichen oder an konkreten Tätigkeitsfeldern, sondern allein an hypothetischen Funktionen und Brauchbarkeiten der Subjekte orientiert. Und auffällig ist schließlich eine gewisse »Potentialität«: Die Begriffe leisten eine Entkopplung der vermittelten »Qualifikation« vom selbstbezüglichen, trägen »Bildungswesen« und scheinen »Kompetenzen« folglich nicht an (vergangene, vergängliche) Wissensbestände zu knüpfen, sondern an (künftige, ungeahnte) Herausforderungen.

Das Versprechen,...

OPEN
ACCESS
  • Bologna-Prozess
  • Kontrollgesellschaft
  • Universität
  • Kompetenzmessung

 

Zur Kritik der Wirksamkeit in den Künsten
Zur Kritik der Wirksamkeit in den Künsten

Kathrin Busch (Hg.), Burkhard Meltzer (Hg.), ...

Ausstellen

Das Ausstellen als eine Kritik der Wirksamkeit aufzufassen, ist sicher kein ungewöhnlicher Gedanke. Man könnte die Geschichte des Ausstellens sogar in erster Linie als Widerstand gegen ein bestimmtes Verständnis von Wirksamkeit lesen. Als ästhetische Einklammerung soll die Ausstellung eine Kontinuität zur alltäglichen Handlung unterbrechen. Die Ästhetik der musealen Räume etabliert sich als Gegenbild zum zweckorientierten Umgang mit Dingen. Trotz vielfacher künstlerischer ­Initiativen, dieses Paradigma durch die Thematisierung insti­tutioneller Bedingungen oder durch die Herstellung von sozialen Interaktionen kritisch zu befragen, gehört...
  • Design
  • Ästhetik
  • Akteur-Netzwerk-Theorie
  • Ausstellung
  • Denkt Kunst
Aktuelle Texte

Chris Salter

How does the room think it is?

The room is filled with luminous and aural phantasms. On the wall, a long French text is horizontally stenciled in off-white vinyl letters. The words are barely visible in the hazy darkness, except when I stare at them from a specific angle. As we read fragments of the French with the world behind our back, the room lurches from one color to another – first red, then yellow, blue and white accompanied by an almost silent aural pulse while a thin polyphony of almost unheard string sounds completes this cloudy scenography. Some of the group gathered turn towards the colors emanating from the room. Before us, three colored glass frames suspended from the ceiling, in the direct center of the space, which bifurcate the room in two. Each of the surfaces frames a luminous colored object freely floating in space. Staring intently at the three colors lined up in a row,...

OPEN
ACCESS
  • Ästhetik
  • Atmosphäre
  • Affekte
  • Körper
  • Félix Guattari
Aktuelle Texte

Sebastian Vehlken

Between Segregation, Cooperation, and Craziness

Even if it became popular in the context of the algorithmitization of the behavior of social insects, the birthplace of the term Swarm Intelligence is in robotics. Even engineers are subject to discourse dynamics: When Gerardo Beni and Jing Wang gave a short presentation on Cellular Robots at a NATO robotics workshop in 1988, that is, on “groups of robots that could work like cells of an organism to assemble more complex parts,” commentators allegedly demanded a buzzword “to describe that sort of ‘swarm’.” As an effect, Beni and Wang published their paper under the header Swarm Intelligence in Cellular Robotic Systems, coining a term which in the following years was employed in biological studies and mathematical optimization problems before gaining traction in the mainstream of robotics several years ago. First, design approaches to distributed robot collectives were mainly inspired by research on social insects and relating computer simulation models...

OPEN
ACCESS
  • Roboter
  • Schwarmintelligenz
  • Computergrafik
  • Interdisziplinarität
  • Interface