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Wissenschaft

»The camera is my »exosomatic extension‹.«
»The camera is my »exosomatic extension‹.«

Gertrud Koch, Michael Lüthy, ...

A Walk With Allan Sekula Through His Exhibition

Gertrud Koch: We would like to start by discussing the different narrative forms you have chosen for the titles of your series, like »story«, »fable« or »tale«: how would you differentiate between stories and fables, and what autobiographical narratives are involved here? Is it a kind of metanarrative, is it a composing of different narrative moments?
   Allan Sekula: Very often my titling a particular work has an idiomatic logic: Fish Story has a vernacular resonance, particularly in American English where a...
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Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

Alexander García Düttmann

Ist das Drama k.o.? Ist das Theater k.o.?

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News + Veranstaltungen

Sturm auf den Winterpalast: Geschichte als Theater

23.09.2017 – 25.10.2017

Gessnerallee Zürich
Gessnerallee 8
8001 Zürich
Schweiz

Sergei Eisenstein: The Anthropology of Rhythm

19.09.2017 – 19.01.2018

Nomas Foundation
Viale Somalia 33
01199 Rom
Italien

Straub/Huillet: Sagen Sie's den Steinen

13.09.2017 – 19.11.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

Anthropocene Lecture: Bruno Latour

29.09.2017, 19:00

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
Deutschland

Sounds of Resistance: Straub/Huillet/Schönberg

07.10.2017 – 14.10.2017

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Deutschland

 

Themen
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    Farbe und Bedeutung

    Who is afraid of Red, Yellow, Blue…?

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Das Meer als offenes Experimentierfeld zwischen Technik und Poetik
Das Meer als offenes Experimentierfeld zwischen Technik und Poetik

Burkhardt Wolf

Fortuna di mare

Als Domäne des Unbeständigen, Gesetzlosen und Orientierungswidrigen galt das Meer bereits in der Antike. Was die Schiffe und ihre Geschicke lenkt, konnte deshalb nur fortuna gubernatrix sein: die Glücksgöttin am Ruder. Sobald man ihr, wie in den Bildallegorien der Renaissance, auch die Insignien der geblähten Segel und fallenden Würfel verlieh, war die alte Schicksalsgottheit auf sinnfällige Weise zur Galionsfigur neuzeitlicher Handels- und Entdeckungskunst geworden. Vormals lediglich Adresse kultischer Beschwörung, versinnbildlichte sie nun nautische Technologien und das Wissen um Chancen oder...
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Aktuelle Texte

Jean-Luc Nancy

»Körper in Ausdehnung, zum Bersten gespannt«

Ein anderer – wenn er ein anderer ist, so ist er ein anderer Körper. Ich hole ihn nicht ein, er bleibt auf Distanz. Ich beobachte ihn nicht, er ist kein Objekt. Ich ahme ihn nicht nach, er ist kein Bild. Der andere Körper spielt sich in meinem noch einmal. Er durchquert ihn, macht ihn beweglich oder stachelt ihn an. Er leiht oder schenkt ihm seinen Schritt.

Mehr als einmal hat man im Blick auf einen Tänzer oder eine Tänzerin v­eranschaulicht, was man einst Empathie oder Intropathie nannte: die Reproduktion des anderen in sich – der Widerhall, die Resonanz des anderen.

Der andere da drüben, nah in seiner Entfernung, gespannt, eingefaltet, entfaltet, verbogen, hallt in meinen Gelenken wider. Ich nehme ihn eigentlich weder mit den Augen noch mit dem Gehör noch durch Berührung wahr. Ich nehme nicht wahr, ich halle wider. Hier bin ich, gekrümmt von seiner Krümmung, geneigt...

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Aktuelle Texte

Claas Morgenroth

Gedichte sind momentane Fantasien

»Gedichte sind momentane Fantasien und folge ich den Wörtern, in welche Bereiche gelange ich zurück? Verfaulte Wörterbücher, verfaulte Bibliotheken, ein gespensterhafter Sinn, der ganz leer ist und herumgeistert. […] [D]ie Rückbezüge müssen aufhören, und das heißt, die Verklammerung von Dingen und Menschen.« (Brinkmann 2005a, 256)

Rolf Dieter Brinkmanns »Unkontrolliertes Nachwort zu meinen Gedichten«, 1974 für den Gedichtband Westwärts 1 & 2 (1975/2005) verfasst, gehört zu den radikalsten Selbstauskünften der Literaturgeschichte. Aus Platzmangel konnte es in der Erstausgabe nicht erscheinen und liegt erst seit der zweiten Ausgabe vollständig vor (→ einführend Jacob 2012). Auf 74 Druckseiten ohne Absatz beschreibt Brinkmann sein poetisches Grundproblem, die Kontamination der Sprache durch Sinn und Geschichte und die omnipräsente Gewalt der Zeichen, die dem Körper das Leben, die Erfahrung und die Liebe rauben. Im Vordergrund steht die Überzeugung, dass der Anspruch der Moderne, den Menschen aus der selbst verschuldeten Entfremdung und den gesellschaftlichen Widersprüchen herauszuführen, nur im Rücken...

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