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Dieter Mersch: Epistemologien des Ästhetischen

Dieter Mersch

Epistemologien des Ästhetischen

Broschur, 200 Seiten

PDF, 200 Seiten

Über das Denken der Kunst

Von der Kunst als Forschung und der Forschung als Kunst ist spätestens seit den 1990er Jahren die Rede. Das Konzept sucht die Künste und Wissenschaften in ihrer Arbeitsweise einander anzunähern, doch wird dabei kaum die Frage gestellt, welche Art von Wissen die Künste im Unterschied zu den Wissenschaften hervorbringen. Dieter Mersch zeichnet die lange philosophische Tradition des Ringens um den epistemologischen Status des Ästhetischen und seiner Beziehung zur Wahrheit nach und arbeitet daran, die zugrunde liegende Begrifflichkeit zu dekonstruieren und zu verschieben. Sein Anliegen ist es, in den künstlerischen Praktiken selbst eine Weise des Denkens zu entdecken, die sich weder der Sprache und ihrer Form des ›Aussagens‹ bedient noch in die diskursiven Gestalten der Wissenschaften übersetzbar ist: ein ästhetisches Denken jenseits des ›linguistic turn‹ und des Selbstverständnisses philosophischer Hermeneutik und des Poststrukturalismus, das sich durch nichts substituieren lässt.

  • Denkt Kunst
  • Denken
  • Wissen
  • Epistemologie
  • Manifest
  • Künstlerische Forschung
  • Kunsttheorie
  • Künstlerische Praxis
  • Ästhetik

»Die Kunst weiß um die Bodenlosigkeit des Symbolischen, das allein durch die Konstellation, die Konjunktion oder Aneinanderreihung von Elementen zusammengehalten wird und damit die Aberration schon enthält.«

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Dieter Mersch

Dieter Mersch

studierte Mathematik und Philosophie in Köln, Bochum, Darmstadt. 2004 wurde er Professor für Medientheorie und Medienwissenschaften an der Universität Potsdam. Seit 2013 ist er Leiter des Instituts für Theorie an der ZHdK Zürich. Dieter Mersch war Gastprofessor in Chicago, Budapest und Luzern, Fellow am IKKM Weimar und an der ZHdK Zürich. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Medienphilosophie, Ästhetik und Kunsttheorie, Semiotik, Hermeneutik, Poststrukturalismus sowie Philosophie des Bildes und der Sprache.

Weitere Texte von Dieter Mersch bei DIAPHANES

»Kunst erweist sich als ein Denken, dem von Anfang an der genuine Zusammenhang von Zeigen und Reflexivität innewohnt.«

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