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Roberto Esposito: Institution und Biopolitik

Roberto Esposito

Institution und Biopolitik

Übersetzt von Marie Glassl

Broschur, 144 Seiten

Erscheint am 28.10.2021

In Zeiten von Pandemie und Klimawandel, da die Weltbevölkerung von volatilen ­Nationalregierungen und transnationalen Konzernen nur auf sehr unzuverlässige Weise repräsentiert und geschützt wird, müsste den internationalen Institutionen eigentlich eine bedeutende Rolle zukommen. Zu allem Überfluss aber scheinen die Institutionen an ihren eigenen und schon lange diagnostizierten Unzulänglichkeiten zu laborieren und eher ein Teil des Problems zu sein, anstatt Beiträge zur Lösung der enormen Menschheitsherausforderungen bieten zu können.

 

In seinem neuesten Buch geht Roberto Esposito der Kritik an dem bedrohlich schwindenden Vertrauen in Institutionen auf den Grund und wirbt für eine radikale ­Revision der bisherigen Institutionenkritik. Anstatt den Widerstreit zwischen bestehenden ­Institutionen und neuen sozialen Bewegungen zu vertiefen, gilt es das Verhältnis von Leben und Politik gänzlich neu zu denken und mit einem affirmativen Blick die daraus erwachsenden Handlungsmöglichkeiten zu erschließen.

  • Biopolitik
  • Politische Theorie
  • Gesellschaft
  • Institution

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Deutsch

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Roberto Esposito

Roberto Esposito

lehrt theoretische Philosophie an der Scuola Normale Superiore di Pisa. Er arbeitete wiederholt mit Jean-Luc Nancy und Giorgio Agamben zusammen und unterrichtete regelmäßig in den USA (UCLA, Columbia University), wo er als Hauptvertreter der »Italian Theory« viel beachtet wird. Seine Bücher sind inzwischen in rund ein Dutzend Sprachen übersetzt.

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