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Louis Marin: Die Malerei zerstören

Louis Marin

Die Malerei zerstören

Übersetzt von Bernhard Nessler

Gebunden mit Schutzumschlag, 312 Seiten

Inkl. Bildteil

»Zerstörung der Malerei durch Caravaggio, Dekonstruktion der Repräsentation durch Poussin?«

Zwischen Repräsentation und Dekonstruktion: die historische Gegnerschaft von Caravaggio und Poussin wird zum Ausgangspunkt eines spannungsreichen Diskurses zwischen Sprache und Malerei. Noch jenseits seiner Repräsentationen folgt Louis Marin dem Subjekt in seine Spiegelungen und Mimesen, seine Epitaphe und Figurationen und führt den Leser vom Louvre nach Arkadien bis vor das Haupt der Medusa.

  • Nicolas Poussin
  • Bildtheorie
  • Kunstgeschichte
  • Kunsttheorie
  • 17. Jahrhundert
  • Malerei
  • Caravaggio
  • Repräsentation

»Marins singuläres Vorgehen, die Dichte des historischen Raums zum Vorschein zu bringen, in der Bild und Sprache sich überlagern, finden und verlieren, kann den Blick all jener schärfen, die sich um eine theoretische und historische Aufklärung der eigentümlichen Macht der Bilder bemühen.« Andreas Mayer, Neue Rundschau

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Louis Marin

Louis Marin

war von 1977 bis 1992 Professor an der École des Hautes Études en Sciences Sociale (EHESS), Paris sowie von 1985 bis zu seinem Tode Visiting Professor an der Johns Hopkins University, Baltimore. Marin war Philosoph, Kunsthistoriker und Semiotiker und hinterließ ein überaus umfangreiches Werk, unter anderem zum Problem der Repräsentation, zur Utopie, dem Autobiographischen sowie zu Kunst und Denken des 17. Jahrhunderts.


»Ich bewahre das Gefühl, noch am Vorabend seiner Lektüre zu stehen« Jacques Derrida

Weitere Texte von Louis Marin bei DIAPHANES

»Welche Beziehung besteht zwischen Sprache und Malerei, wenn von einem Gemälde zu sprechen bedeutet, seine Finalität zum Verschwinden zu bringen, die Erquickung, den Genuß, die sterbliche Schönheit, den Tod in der Repräsentation?«

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