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Mira Fliescher (Hg.), Lina Maria Stahl (Hg.), ...: Sichtbarkeiten 3: Umreißen

Elena Vogman (Hg.), Lina Maria Stahl (Hg.), Mira Fliescher (Hg.)

Sichtbarkeiten 3: Umreißen
Eigenwege des Zeichnens

Broschur, 208 Seiten

PDF, 208 Seiten

Eigenwege der Zeichnung

Der Band fragt, ausgehend von konkreten Praktiken, nach den Eigenwegen der Zeichnung, die sich zwischen etablierten epistemischen und ästhetischen Praktiken und Randphänomenen der Zeichnung bahnen können. Umreißen spielt dabei zwar auf die Tradition des disegno an, es meint jedoch als Oszillation zwischen Negation und Nicht-Negation dieser Tradition des Umrisses. Ihre Graphematik wird zwar stets durch einen Strich, d.h. durch eine Singularität und Materialität, gestört; dies jedoch ohne sie vollkommen ausstreichen zu können. Diese Oszillation entfaltet ein Paradox oder eine dialektische Figur, deren Spannung in den Praktiken des Zeichnens stets eine neue singuläre Konstellation generiert. In den einzelnen Beiträgen soll dem seine eigene theoretische Geltung zugestanden werden.

Mit Beiträgen von: Amrei Buchholz, Christian Driesen, Sergej Eisenstein, James Elkins, Erna Fiorentini, Georges Didi-Huberman, Georg Witte.

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Mira Fliescher

Mira Fliescher

studierte Kunstgeschichte, Film- und Fernsehwissenschaft und Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Nach einem Stipendium am Graduiertenkolleg ›Identität und Differenz‹ an der Universität Trier promovierte sie an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig zu »Signaturen der Alterität«. Von 2011–2013 war sie Postdoc am Graduiertenkolleg ›Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens‹ in Potsdam. Ihre Forschungsschwerpunkte waren ästhetisches Denken, Verzeichnung, Signatur, Autorschaft, Alterität, visuelles Denken.

Weitere Texte von Mira Fliescher bei DIAPHANES

Lina Maria Stahl

studierte Physik, Biologie, Film- und Medienwissenschaft in Berlin und Potsdam. Seit 2011 promoviert sie am DFG-Graduiertenkolleg »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens« (Universität Potsdam) zum Thema mikroskopischer Bildgebungsverfahren. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Bildwissenschaft und Wissenschaftstheorie, v.a. die Epistemologie des Bildes sowie Visualisierungsstrategien in Kunst und Wissenschaft.

Weitere Texte von Lina Maria Stahl bei DIAPHANES
Elena Vogman

Elena Vogman

promoviert im Fach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft zum Thema »Sinnliches Denken. Sergej Eisensteins Metod als Projekt einer neuen Wissensordnung«. Sie ist Stipendiatin im Exzellenz-Cluster »Languages of Emotion«, Freie Universität Berlin und Assoziierte im Graduiertenkolleg »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens«, Universität Potsdam. Im Fokus ihrer Forschung stehen Formen des visuellen Denkens, Montagepraxis, Wechselwirkung zwischen Literatur, Wissenschaft und Kunst in der russischen Avantgarde. Sie studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Publizistik und Kommunikationswissenschaft in Berlin, Französische und vergleichende Literatur und ›Lettres, Arts, Pensée Contemporaine‹ in Paris.

Weitere Texte von Elena Vogman bei DIAPHANES
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