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Victoria Lomasko: Die Unsichtbaren und die Zornigen

Victoria Lomasko

Die Unsichtbaren und die Zornigen

Übersetzt von Sandra Frimmel

Broschur, 320 Seiten

»Graphic Reportages« – beißend realistisch

Ein mit schnellem, präzisem Strich gezeichnetes Russland, wie man es selten zu sehen bekommt: Viktoria Lomasko sucht die Motive für ihre Reportagen dort, wo die russischen Staatsmedien und der kommerzielle Kunstbetrieb den Blick abwenden – im Jugendstraflager, in dem sie Zeichenunterricht gegeben hat, im Gespräch mit Frauen, die jahrelang als Arbeitssklavinnen in Moskauer Supermärkten gehalten wurden, in ­Parkanlagen, in denen die Anwohner sich gegen den inflationären Bau orthodoxer ­Kirchen zur Wehr setzen, und natürlich bei den unzähligen Protestmärschen seit der Präsidentschaftswahl 2012.
Viktoria Lomaskos »Graphic Reportages« sind beißend realistisch, ihre Ge­schichten schonungslos ehrlich und – wenn auch oftmals niederschmetternd – von großer ­Empathie und Witz getragen. Ein Porträt auf Augenhöhe eines Landes voller Unsicht­barer, die der Staat vergessen hat, und voller Zorniger, die trotz aller ­Widrigkeiten des Lebens nicht aufgeben, die sich füreinander und für die Gesellschaft, in der sie leben, ­engagieren.

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  • Russland

»Großartig!« Sophie Pinkham, The New Yorker

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Victoria Lomasko

Victoria Lomasko

wurde 1978 in Serpuchow geboren und lebt heute in Moskau. Sie ist freiberufliche Zeichnerin, schreibt und hält Vorträge über grafische Reportagen. Als Co-Autorin der Gerichtsreportage Verbotene Kunst war sie 2010 für den Kandinsky Prize nominiert. Sie hat zwei große Ausstellungen zum Thema der grafischen Reportage co-kuratiert, The Feminist Pencil und Drawing the Court, und war mit ihren Arbeiten in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.
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