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Claudia Blümle (Hg.), Jan Lazardzig (Hg.): Ruinierte Öffentlichkeit

Claudia Blümle (Hg.), Jan Lazardzig (Hg.)

Ruinierte Öffentlichkeit
Zur Politik von Theater, Architektur und Kunst in den 1950er Jahren

Gebunden, 280 Seiten

Inkl. DVD

Zur Politik von Theater, Architektur und Kunst in den 1950er Jahren

Der Band richtet den Blick auf die 1950er Jahre als eine Zeit, in der der öffentliche Raum angesichts der materiellen wie immateriellen Zerstörungen des Krieges ein gleichsam neu zu definierendes Terrain darstellt – und vielfach in Theater, Architektur und Kunst eine ästhetische Neubestimmung erfährt. Während zahlreiche Theater und Konzertgebäude in dieser Zeit restauriert, modernisiert und neu errichtet werden, erlebt die bildende Kunst im öffentlichen Raum einen Aufschwung durch die neue Kunst-am-Bau-Regelung. Dabei wird in Theaterbau, Baukunst und Kunst am Bau ein – oftmals widerspruchsvoller – Wille zum Aufbau der Gesellschaft sichtbar. Im historischen Rückblick beleuchtet der Band diese architektonischen und künstlerischen Strategien und Praktiken in den 1950er Jahren, die maßgeblich an der (Wieder-)Herstellung von Öffentlichkeit beteiligt waren.

 

Inklusive DVD mit Ton- und Bildbeiträgen u.a. des 5. Darmstädter Gesprächs von 1955, einem Dokumentarfilm zur documenta II sowie diversen aktuellen Zeugnissen.

Inhalt
  • Kunstgeschichte
  • Kunst am Bau
  • Bauplastik
  • Architektur
  • Öffentlichkeit
  • Theaterarchitektur
  • 1950er Jahre
  • Nachkriegszeit

»In diesem Band beleuchten diverse Autor/innen, wie sich Ruinen, Theater und Kunst als demokratische Räume formieren.« Kunstbulletin

Meine Sprache
Deutsch

Aktuell ausgewählte Inhalte
Deutsch, Englisch, Französisch

Claudia Blümle

Claudia Blümle

war von 2002 bis 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt »Das Leben schreiben. Medientechnologie und die Wissenschaften vom Leben (1800–1900)« an der Bauhaus-Universität Weimar. Von 2005 bis 2009 war sie als Assistentin am Lehrstuhl für Neuere Kunstgeschichte der Universität Basel und als Mitglied des SNF-Bildkritik eikones tätig. Seit 2009 ist sie Professorin für Kunstwissenschaft und Ästhetik an der Kunstakademie Münster.

Weitere Texte von Claudia Blümle bei DIAPHANES
Jan Lazardzig

Jan Lazardzig

studierte Geschichte und Theaterwissenschaft und war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Von 2001 bis 2010 war er Mitglied des Sonderforschungsbereiches Kulturen des Performativen in einem Projekt zu Experimentalkulturen in Künsten und Wissenschaften. Im Wintersemester 2010/11 nahm er eine Gastprofessur für Ästhetik und Theaterwissenschaft an der Kunstakademie Münster wahr. Er ist Feodor Lynen Forschungsstipendiat am Department for Germanic Studies der University of Chicago (2011–2013). Sein gegenwärtiges Forschungvorhaben ist den vielfältigen Beziehungen von Theater und Polizei im 19. Jahrhundert gewidmet.

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