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Stefan Römer: Was macht die Form der Zeichnung so inter-essant?
Was macht die Form der Zeichnung so inter-essant?
(S. 339 – 360)

Was macht die Form der Zeichnung so inter-essant?

Stefan Römer

Was macht die Form der Zeichnung so inter-essant?

PDF, 22 Seiten

Mit der Frage »Was macht die Form der Zeichnung so interessant?« werden die beiden für die Kunst relevanten Themen der »Form« und der »Zeichnung« in Relation gesetzt. Ausgehend von der Annahme, dass eine Form durch ein spezifisches Interesse gezeichnet ist, wird die künstlerische Operation als ein »Dazwischen-Agieren« aufgefasst: zwischen Praxis und Theorie der Zeichnung, zwischen Form, Formation und Formulierung. Diesbezüglich wird Jean-Luc Nancys Essay »Die Lust an der Zeichnung« einer Lektüre unterzogen und anhand von künstlerischen Praktiken überprüft.

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Stefan Römer

ist Künstler und Kunsttheoretiker, er lehrt aktuell an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg Kunsttheorie und Kunstvermittlung. Seine de-konzeptuelle Praxis erforscht die Epistemologie der Kunst, die er als Inter-esse bezeichnet, und richtet sich auf die Themen Ambient, Fake, Originalität und post-panoptisches Bild.
Kathrin Busch (Hg.), Burkhard Meltzer (Hg.), ...: Ausstellen

In diesen Diskussionen über die materielle Bedingung von kulturellen Praktiken ist die ästhetische Dimension der Dinge zunehmend in den Hintergrund geraten. Als Mitakteure in Handlungsverbünden scheinen Dinge ganz in ihrer praktischen Bedeutung aufzugehen. Was dabei vernachlässigt wird, ist zum einen, dass ihre Wirksamkeit nicht abzulösen ist von ihrer ästhetischen und affektiven Kraft, und zum anderen, dass Stillstellung und Passivierung von großer Bedeutung für jegliche Formen von Praxis und ihrer Spielräume sind. Diesen Momenten der Abweichung und Potentialität wird in den Künsten mit Verfahren der Neutralisierung von Praxis – wie Ausstellen, Vorführen, Proben oder Modellieren – Raum gegeben.

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